
Jede Tour startet an der Nordseite des Doms, wo ein Bauaufzug die Teilnehmer der Führung auf das Dach befördert, hier mit Pfeilen eingezeichnet die Stelle, wo der Bauaufzug sich befindet.
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Aufstieg mit dem Bauaufzug |
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Mit dem laut ratternden Bauaufzug geht es in eine Höhe von ca. 45 Metern. Dort steigt man aus dem Aufzug auf eine Gerüst-Plattform, die weiter nach hinten zu den Dachräumen führt. Von der Domführerin werden hier gerade Erläuterungen auf dieser Plattform gemacht. Gerade hier ist bereits Schwindelfreiheit gefragt, trennt doch auf dem filigranen hohen Baugerüst nur eine Eisenstange den Besucher vom Abgrund nebenan.

Eine Führung befindet sich auf der Gerüst-Plattform, die den Bauaufzug mit dem Dach über Lang- und Querhaus verbindet.

Blick von der Plattform Richtung Nordwesten, im Hintergrund Fernmeldeturm, Kölnturm und Trümmerberg.

Blick hoch zu den Türmen. Das große Gerüst wird noch mindestens bis zum Jahre 2020 am Nordturm zu finden sein, danach wandert es hinüber zum Südturm und wird auch dort etwa 20 bis 25 Jahre um den Turm wandern.
Der Dachfirst befindet sich in einer Höhe von 61,10 Metern, die Dachfläche des Doms ist etwa 12.000 qm groß.

Die romanische Kirche St. Kunibert wirkt vergleichsweise klein gegenüber den wuchtigen Mauern des Doms. Blick auf die nördlichen Stadtteile.

Der 1,35 Meter hohe Dachkamm aus Zinkguß wurde zwischen 1984 und 1990 nach einer notwendigen Restaurierung neu auf dem Dach montiert.
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Dachkonstruktion Lang- und Querhaus |
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Dach von Lang- und Querhaus
Sodann geht es in das Innere der Dächer über Lang- und Querhaus.

Die ca. 15 Meter hohen Dächer werden durch eine Eisenkonstruktion getragen. Diese ist im Jahr 2010 genau 150 Jahre alt geworden. Bei ihrer Erbauung 1860 - zeitlich also noch lange vor dem Eiffelturm - war sie eine der größten Eisenkonstruktionen Europas. Die reine Konstruktion wiegt etwa 180 Tonnen, das darauf befindliche Bleidach selbst noch einmal 600 Tonnen.
Die beiden hinten sichtbaren Pavillons sind übrigend die Sozialräume der Dombau-Mitarbeiter, ein Aufenthaltsraum und die Toiletten.

Langhausdach, Blick vom westlichen Ende in Richtung Osten.

Blick vom Gerüst des Vierungsturmes auf den Dachboden des nördlichen Querhauses. Gut erkennbar in der Mitte des Bodens die Gewölbedecken.

Mit diesem kleinen Schild hat sich die Herstellerfirma der Eisenkonstruktion verewigt, die "Koelnische Maschinenbau Actien-Gesellschaft Bayenthal b. Koeln 1883".

Wieder das Dach über dem nördlichen Querhaus.

Blick in das östliche Ende des Langhauses über dem Chor.

Das Chorgewölbe. Im Bereich des östlichen Langhauses bzw. des Chores sind noch die originalen mittelalterlichen Gewölbe aus der Zeit um 1300 zu sehen, die von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges verschont geblieben waren. Die Gewölbe des Domes, auch die nach dem Krieg wieder erstellten, sind gemauert und dann auf beiden Seiten verputzt. Der erste Eindruck, daß es sich um betonierte Gewölbe handelt, täuscht also.

Quelle: Sulpiz Boisserée [Public domain], via Wikimedia Commons
Diese Zeichnung eines Querschnitts durch den Chor des Doms zeigt die Lage der Dächer und der Gewölbe. Allerdings ist hier in den Dächern noch die alte Dachholzkonstruktion zu sehen, die später durch die heutige Eisenkonstruktion abgelöst worden ist.

Der Bereich über der Gewölbedecke der Vierung mit dem massiven Unterbau des Vierungsturmes.

Die Gewölbedecke der Vierung. Mit einem Ausmaß von 14 x 14 Metern ist es das größte Gewölbe im Dom.

Die gleichen Gewölbe von unten aus dem Innenraum des Doms her gesehen. In der Mitte das Vierungsgewölbe. Insgesamt 92 Gewölbe befinden sich im Dom, davon sind 22 Hochschiffgewölbe.

Im Dach ist auch ein Modell der historischen Domumgebung aus der Zeit um 1900 aufgebaut.

Auch an einen Behälter für 950 Liter Löschwasser wurde gedacht.
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