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Köln Damals und Heute

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Köln - Damals und Heute in einem Bild

Ich hatte mich schon lange mit den Bildern vom 6. März 1945, dem Tag als die Amerikaner in die Innenstadt Kölns vorgerückt waren, beschäftigt und verspürte jedes Mal ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich in der modernen Kölner Innenstadt an den Stellen vorbei kam, an denen damals die Bilder des Einmarsches und die Bilder der zerstörten Stadt Köln gemacht worden waren. Ich stellte mir dann vor, wie es wohl ausehen würde, wenn ein Panzer, den man auf den alten Bildern sehen kann, heute wieder an genau der gleichen Stelle stehen würde. Oder ich stellte mir vor, wie damals die Stimmung genau an der Stelle war, an der heute quirliges modernes Leben herrscht.
 
Dabei reifte eines Tages der Entschluß, die damaligen Bilder mit den heutigen örtlichen Gegebenheiten zu vergleichen.
Die Idee ist prinzipiell ja nicht neu, gelegentlich kann man solche "Damals und Heute" Bilder schon finden, in der Regel werden dann zwei Bilder von der gleichen Stelle nebeneinander positioniert.
Ich wollte aber einen Schritt weiter gehen. Ich wollte auch das Damals und Heute zeigen, jedoch in einem einzigen Bild !
 
Gesagt, getan, ich machte mich an die Arbeit. Zunächst suchte ich die Original-Bilder, die sich für einen Vergleich eignen würden. Dann machte ich mich auf den Weg durch die Stadt und fotografierte die entsprechenden Stellen von den Kamerapositionen der damaligen Fotografen. Mit der Bildbearbeitungssoftware fügte ich dann beide Bilder zusammen. Dies war zum Teil ein sehr zeitaufwändiges Tun, für das Bild mit dem Hauptbahnhof mussten z.B. zunächst drei verschiedene Bilder des Bahnhofs aus dem Jahr 1945 passend zusammengesetzt werden, bevor dann das Zusammenfügen von Alt und Neu durchgeführt werden konnte.
 
Die ersten Ergebnisse können nun betrachtet werden.
 
Die Bilder sind in drei Kapitel eingeteilt. Zuerst allgemeine Köln-Bilder, dann Bilder vom Vormarsch der Amerikaner von der Gladbacher Straße bis zum Dom und abschließend der Vormarsch einer weiteren US-Company von der Venloer Straße zum Dom. Zu manchen Bildern gibt es auch noch größere Versionen, die man sich über den jeweiligen Link anschauen kann. Mit Javascript klickt man auf das größere Bild, um es wieder zu schließen.
 
Zu den Bildern:
- Allgemeine Köln-Bilder
- US Vormarsch von der Gladbacher Straße zum Dom
- US Vormarsch von der Venloer Straße zum Dom

Alle historischen Bilder aus dem NARA Archiv, soweit nicht anders vermerkt

Allgemeine Köln-Bilder

 
 



Blick vom Südturm des Kölner Doms. Die zerstörte Hohenzollernbrücke und das heutige Museum Ludwig.
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Im heutigen Rheingarten am Rheinufer der Altstadt. Blick auf die zerstörte Kirche Groß St. Martin und rechts das zerstörte Stapelhaus, dazwischen der Dom. Foto alt Archiv Bernhard Leich / Bernhard Hilger.

 



Blick auf den im Krieg stark beschädigten Dom vom heutigen Zugangsweg zur Hohenzollernbrücke. Foto alt von Bryan Allen / NARA

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Der Bahnhofsvorplatz heute mit dem zerstörten Bahnhofsgebäude in 1945. Es schneit übrigens nicht, wie ein Betrachter des alten Bahnhofsbildes meinte. Die weißen Flecke vor dem Gebäude sind Beschädigungen von Beschuß und den Bombenangriffen des Krieges.

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Das Haus der Deutschen Arbeitsfront, heute das Sozialgericht. Vor ihm warten Zivilisten am 7. März 1945 auf den Abtransport. Foto 1945 von Johnny Florea.

 

Die Kreuzung Marzellenstraße, Bahnhofstraße, An den Dominikanern am 7. März 1945 und Heute. Im Hintergrund St. Andreas, auf der Straße liegt ein getöteter deutscher Soldat. Dem neben ihm liegenden Stahlhelm mit Hoheitsadler zufolge war es vermutlich ein Flak-Soldat, der gegen den amerikanischen Vormarsch noch Widerstand geleistet hatte. Foto 1945 von Johnny Florea.

 

Das Kölner Rheinpanorama, links liegt die Hindenburgbrücke zerstört im Rhein. Sie war kurz vor Kriegsende vermutlich aufgrund Überlastung zusammen gebrochen.

 

Die Hindenburgbrücke liegt zerstört im Rhein.

 



Amerikanischer Soldat auf der Trankgasse vor dem Kölner Dom. Er hockt neben einem Warnschild, welches damals entlang des Sperrgebiets Richtung Rheinufer an vielen Stellen verteilt war. Da nach dem 6. März 1945 die andere Rheinseite noch in deutscher Hand war, wollte man Schaulustige davon abhalten, an den Rhein herunter zu gehen und die Deutschen von der anderen Rheinseite dann durch diese Provokation herüber schießen zu lassen und damit auch amerikanische Soldaten zu gefährden.

 

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf das Nordportal des Doms, damals und heute.

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Blick auf den Dom aus der Straße Burgmauer, der Parallelstraße zur Komödienstraße. Foto alt von Bryan Allen / NARA

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Blick aus der Straße Burgmauer Richtung heutiger Domplatte. Foto alt von Bryan Allen / NARA

 

Blick von einer Position neben dem damaligen Haus der Deutschen Arbeitsfront, heutiges Sozialgericht, Richtung Dom.

 



Vor dem ehemaligen Haus der Deutschen Arbeitsfront an der Straße An den Dominikanern warten Kölner Bürger am 7. März 1945 auf ihren Abtransport aus der zerstörten Innenstadt. Im Hintergrund der zerstörte Hauptbahnhof. Im Heute warten dort auch Touristen auf ihrem Weg zum Shopping in der Innenstadt.

 



Zerstörungen an der Gereonstraße, Soldaten gehen über die Straße.

 

Die Hohenzollernbrücke nach ihrer Zerstörung am 6. März 1945. Foto alt von Bryan Allen / NARA

 
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Ein amerikanischer Soldat mit Gewehr im Anschlag schaut aus einem Fenster der damaligen Befestigungen der Hohenzollernbrücke in Richtung Süden. Auf dem Originalbild die zerstörte Hindenburgbrücke. Foto alt von Bryan Allen / NARA

 
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Blick von der Rampe der Hohenzollernbrücke nach Süden, in den Bereich des heutigen Rheingartens. Im Hintergrund Neubau der Deutzer Brücke. Foto alt Archiv Nachtsheim/Betz

 
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Das Kölner Panorama. Foto alt von Lt. Colonel Herbert Belin

 
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Auf der Friesenstraße, u.a. Heimat eines typisch kölschen Brauhauses. Blick Richtung Friesenplatz. Foto alt NARA

 

So hätte der Kölner Dom vielleicht am Kriegsende ausgesehen, wenn er bei den unzähligen Bombenangriffen zerstört worden wäre.

Jetzt erhältlich: Foto-Kalender 2018 Köln Damals und Heute mit 13 von mir erstellten Fotomontagen.

 
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Der Weg zwischen Hohenzollernbrücke und Dom. Foto alt von Bryan Allen / NARA

 
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Ein amerikanischer Soldat mit Gewehr steht im damaligen Turmdurchgang und bewacht den Zugang zur Hohenzollernbrücke. Foto alt von Bryan Allen / NARA

 
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Alter Markt mit Denkmal für Jan von Werth. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Herzogstraße, Blick Richtung Norden. Rechts hinten das Disch-Haus. Foto alt von Lt. Colonel Herbert Belin

 
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Schwarzhändler am Dom, postiert vor dem heutigen Tourist Office. Im Hintergrund der Turm des alten Hauptbahnhofs. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Der Heumarkt mit dem zerstörten Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III. mitten auf dem Platz. Foto alt von Lt. Colonel Herbert Belin

 
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Schwarzhändler am Dom. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Luftbild von Köln. Foto alt San Diego Air and Space Museum, Foto neu f. ermert

 
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Luftbild von Köln. Foto alt David Foster/James "Pop" Beadling, Foto neu
f. ermert

 
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Die zerstörte Hindenburgbrücke, im Hintergrund der Stadtteil Deutz. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Am Neumarkt mit Blick in Richtung Nord-Westen auf die zerstörte Kirche St. Aposteln. Foto alt NARA

 
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Die alte Oper am Rudolfplatz. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Auf der Cäcilienstraße, Blick Richtung Norden. Im Hintergrund rechts das Gebäude des Kaufhofs, rechts das dazugehörige Parkhaus. Foto alt NARA

 
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Straßenbauarbeiten am Hohenzollernring. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Die zerstörte Hindenburgbrücke vor dem Deutzer Panorama. Blick von der McNair-Bridge, einer von den Amerikanern aufgebauten und am 27.05.1945 eingeweihten ersten festen Brücke über den Rhein. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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"Headquarters Military Government Regierungsbezirk Köln", das auch heute noch existierende Gebäude der damaligen britischen Militärregierung am Kaiser-Wilhelm-Ring 2-4. Am 21.06.1945 war die zuvor bestehende amerikanische Militärverwaltung abgezogen und zogen nun die Briten ein, unter deren Verwaltung Köln nach der Berliner Erklärung vom 05.06.1945 fiel. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Der Rudolfplatz. Foto alt Archiv Henry Mace Cockburn

 
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Cäcilienstrasse und Pipinstrasse, Blick Richtung Osten. Links der Kaufhof, im Hintergrund Blick auf die alten Markthallen, wo heute das Maritim Hotel steht. In den Trümmern rechts hinten erkennbar die Türme von St. Maria im Kapitol. Foto alt NARA

 
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Amerikanischer Pershing Panzer auf dem Weg über die Christophstraße zur Gereonstraße. Foto alt Jim Bates, Pikes Peak Library District

Vormarsch von der Gladbacher Straße zum Dom

 
 



Am Vormittag des 6. März 1945 stehen die Amerikaner auf der Gladbacher Straße.

 



An der Einmündung der Spichernstraße positioniert sich ein Pershing Panzer und schießt verschiedene Male in Richtung Innenstadt.

 



Noch einmal der an der Einmündung der Spichernstraße positionierte Pershing Panzer.

 

An der Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Ring. Vom Hansaring kommend biegt ein ziviles Fahrzeug in die gegenüberliegende Christophstraße ein, von wo der Fahrer vermutlich weiter zur Hohenzollernbrücke fahren möchte, um auf die andere Rheinseite zu kommen. Der Wagen wird von den Amerikanern sofort beschossen. Über dem Fahrzeug ist ein weißer Lichtpunkt zu sehen, dies ist das Tracerlicht eines auf den Wagen zufliegenden Geschosses. Der Wagen wird im Laufe des Beschusses mehrfach getroffen und der Fahrer wird sofort getötet. Die Beifahrerin überlebt zunächst, kommt dann aber bei weiteren Gefechten ums Leben.

 

Auf der Gladbacher Straße kurz vor dem Kaiser-Wilhelm-Ring. Amerikanische Soldaten auf dem Vormarsch. Im Hintergrund St. Gereon.

 

An der Ecke Gladbacher Straße / Kaiser-Wilhelm-Ring. Amerikanische Soldaten kämpfen sich vor.

 

Auf der Kreuzung Christophstraße / Von-Werth-Straße am 6. März 1945. US Soldaten mit ihrem Jeep, im Vordergrund die sterblichen Überreste eines deutschen Soldaten, dessen Fahrzeug zuvor von einer Granate getroffen worden war. Foto 1945 von Johnny Florea.

 

Blick in die Christophstraße und dahinter die Gladbacher Straße nach Westen. Dazwischen der Kaiser-Wilhelm-Ring. Foto 1945 von Johnny Florea.

 



Kreuzung Christophstraße / Von-Werth-Straße. Der von den Amerikanern zuvor abgeschossene deutsche Privatwagen, der Fahrer wurde durch einen Kopfschuß direkt getötet, die Beifahrerin liegt noch rechts neben dem Wagen auf dem Boden und wird erstversorgt. Sie kommt bei einem späteren weiteren Gefecht noch ums Leben.

 

Kreuzung Christophstraße / Von-Werth-Straße, Blick Richtung Westen. Wieder der abgeschossene deutsche Privatwagen, die Beifahrerin wird noch behandelt, im Hintergrund befindet sich links der Pershing Panzer, der auf den Wagen gefeuert hatte, dort steht zudem ein Sherman Panzer.

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Ein zerstörtes deutsches Militärfahrzeug auf der Christopstraße an der Ecke zur Von-Werth-Straße. Drei amerikanische Soldaten laufen an ihm vorbei.

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Die Amerikaner rücken über die Christophstraße weiter vor. Links der zerstörte Wagen aus dem vorigen Bild, im Vordergrund der Torso eines getöteten deutschen Soldaten aus diesem Fahrzeug. Rechts ein Sherman Panzer. Der Soldat im Vordergrund schaut interessiert nach rechts. 1945er Foto U.S. Signal Corps ETO-HQ-45-17864 aus dem Bundesarchiv.

 



Wohin der Soldat aus dem vorigen Bild schaut, wird auf dieser Montage deutlich. Dort steht nämlich das weiter oben schon gezeigte Privatauto, in dem der Fahrer getötet und die Beifahrerin zunächst nur verletzt worden war und neben dem Fahrzeug liegt.

 



Ein Pershing Panzer auf der Christophstraße auf seinem Weg Richtung Dom.

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Auf der Gereonstraße in der Nähe der Kirche St. Gereon. Ein ziviler Lastwagen wurde beim Vormarsch der Amerikaner getroffen, vier Löcher auf der Fahrerseite der Windschutzscheibe zeigen, dass der Fahrer keine Chance hatte. Er liegt tot neben seinem Wagen.

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Die amerikanischen Panzer rücken über die Gereonstraße auf die Innenstadt zu.

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Auf der Gereonstraße, Blick Richtung Westen mit St. Gereon. Die amerikanischen Truppen rücken vor.

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Der amerikanische Pershing Panzer fährt über die Gereonstraße Richtung Straße Unter Sachsenhausen. zwei Soldaten beobachten das Geschehen aus der Deckung heraus.

 



Der amerikanische Pershing Panzer steht auf der Straße Unter Sachsenhausen. Diese liegt im Bankenviertel Kölns. der Hauptbahnhof ist für den Pershing schon in Sichtweite.

 

Auf der Straße An den Dominikanern, im Hintergrund das damalige Gebäude der Deutschen Arbeitsfront, dahinter in der Ferne der Hauptbahnhof.

 
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Der amerikanische Pershing Panzer auf der Straße Unter Sachsenhausen. Blick von der Zugangstreppe eines Hauses. Das Haus steht heute noch, die neben der Treppe befindliche Säule am linken Bildrand ist im alten und neuen Bild zu sehen.

 



Der amerikanische Pershing Panzer steht auf der Kreuzung Marzellenstraße / An den Dominikanern und feuert auf den am Domvorplatz stehenden deutschen Panther Panzer.

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Der amerikanische Pershing Panzer kommt über die Straße An den Dominikanern von der im Hintergrund liegenden Kreuzung Marzellenstraße zurück, wo er zuvor den deutschen Panther Panzer abgeschossen hat.

 



Blick auf den abgeschossenen deutschen Panther Panzer am Ende der Marzellenstraße, dort wurde er zuvor von dem Pershing Panzer abgeschossen.

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Blick vom damaligen Haus der Deutschen Arbeitsfront auf den abgeschossenen deutschen Panther am Ende der Marzellenstraße.

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Der Panther an der Stelle heute, an der er am 6. März 1945 von dem Pershing abgeschossen worden war.

 



Der abgeschossene deutsche Panther Panzer an der Ecke Komödienstraße / Domkloster am 7. März. Amerikanische Soldaten und Fotografen inspizieren den Panzer. Foto alt Jim Bates, Pikes Peak Library District

 
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Die Besatzung des amerikanischen Pershing Panzers in Siegerposition. Der Panzer steht in der Straße An den Dominikanern direkt vor dem zerstörten Gebäude der Deutschen Bank. Auch heute steht an dieser Stelle ein nach dem Krieg erstelltes Gebäude der Deutschen Bank

Vormarsch von der Venloer Straße zum Dom

 
 

Die Einmündung der Spichernstraße in die Venloer Straße am Morgen des 6. März 1945 und heute. Amerikanische Panzer warten auf die Weiterfahrt über die Venloer Straße in die Innenstadt.

 



Panzer auf der Venloer Straße. Blick aus der Spichernstraße heraus, rechts stadtauswärts gesehen befindet sich der Stadtgarten.

 

Amerikanischer Panzer auf der Venloer Straße.

 

Kreuzung Bismarckstraße / Venloer Straße. An der Ecke rechts gibt es auch heute wieder einen Supermarkt.

 



Panzer auf der Venloer Straße rücken in einer Linie Richtung Friesenplatz vor.

 

Die amerikanischen Soldaten sind am Hohenzollernring angekommen und stoßen nach der Überquerung weiter in die Friesenstraße vor. Um Scharfschützen zu entgehen, laufen sie über den Hohenzollernring.

 



Vorstoß der Amerikaner am Römerturm.

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Ein amerikanischer Sherman Panzer fährt am Römerturm vorbei.

 



An der Straße Burgmauer in Höhe des Appellhofplatzes. Links die Mauer des heutigen Stadtmuseums.

 



Ein Sherman Panther fährt über die Komödienstraße auf den Domvorplatz zu. Auf der Straße 50 m voraus liegt allerdings so viel Schutt herum, dass er gleich an der linken Straßenseite parken muß, um auf einen Bulldozer der US Army zu warten. Von ihm verdeckt steht in diesem Moment etwa 20 m voraus schon ein weiterer Sherman in Parkposition.

Die Komödienstraße war vor dem Krieg eine recht enge, schmale Straße und wurde erst nach dem Krieg zu der heutigen Breite mit mehreren Fahrspuren und Parktaschen ausgebaut.

Auf der Grafik kann man sehen wie die alte Komödienstraße im heutigen Straßenverlauf lag. Die Sherman Panzer fuhren damals in diesem Teil der Komödienstraße im Bereich der heutigen Mittellinie.

 



Wenige Minuten später wird der vordere rechte Sherman von einem deutschen Panther Panzer, der hinter dem Dom auf die US Truppen wartete, abgeschossen. Der Kommandant klettert gerade aus der Turmluke. Er verliert ein Bein und stirbt kurze Zeit später in einem in der Nähe befindlichen Bombenkrater.

 



Nach dem Abschuß des Sherman, ein Offizier läuft über die Straße und schaut nach den Überlebenden und Helfern, die im Bereich des Shermans hocken.

 



Blick vom Ende der Zeughausstraße / Anfang der Komödiensstraße in Richtung Dom. Ein amerikanischer Soldat beobachtet, was nach dem Abschuß eines Sherman Panzer durch einen Panther Panzer 200 m voraus in vorderster Linie weiter passiert.

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Am nächsten Tag, dem 7. März 1945, starten die Aufräumarbeiten der Amerikaner in der Komödienstraße. Ein Bulldozer räumt die Trümmer von der Straße. Rechts am Bildrand noch zu sehen ein Teil des Sherman Panzers, der am Vortag abgeschossen worden war.

 
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Von links nach rechts: Maj. Gen. Maurice Rose, Brig. Gen. Doyle Hickey und Brig. Gen. Truman Budinot präsentieren sich auf den Treppenstufen hoch zum Westportal des Doms den Fotografen. Heute schließt die Domplatte direkt an den Dom an, wo sich 1945 noch die Treppenanlagen befanden.

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