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Panzerduell Stadtrundgang (2) Deutsche Version
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Wechseln wir nun am nächsten Fußgängerüberweg die andere Seite der Komödienstraße.
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An der anderen Straßenseite angekommen zeigt ein Blick zurück zum Dom noch einmal die ungefähr gleiche Perspektive, aus der Fred Ramage damals das Foto vom getroffenen Sherman machte bzw. die entsprechenden Filmaufnahmen entstanden.


Originalfoto von Fred Ramage/Getty Images
Damals und Heute in einem Bild an der gleichen Stelle


s/w-Ausschnitt: "After the Battle #104"
Sherman Kommandant Kellner wurde nach dem Abschuß in einem auf dem Grundstück eines zerstörten Hauses liegenden Bombentrichter behandelt und verstarb dort. Dieser Trichter lag nach Aussagen eines Kriegskorrespondenten etwa 15 bis 20 Meter vom Sherman zurück. Ein Vergleich von Fotos der dortigen Trümmergrundstücke mit der Trümmerlage im Foto von Kellner im Bombentrichter läßt den Rückschluß zu, daß - unter Berücksichtigung des nach 1945 geänderten Straßenverlaufs - Kellner an der im Foto eingezeichneten Position (rotes Rechteck) im Bereich der Mittellinie der heutigen Straße gelegen hat und verstorben ist. Gelb markiert die Position von Kellners Sherman.

Gehen wir nun zur Ecke Komödienstraße / Tunisstraße.
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Ein weiterer Blick zurück Richtung Dom soll noch einmal erinnern, dass an dieser Stelle seinerzeit die amerikanische Besatzung mit ihrem Sherman Panzer die alte Straßenführung der Komödienstraße entlang auf den Dom zu fuhr, nichts ahnend, dass ihr Schicksal bald besiegelt sein würde

Biegen wir nun um die Straßenecke und folgen ein Stück der Tunisstraße bis zur nächsten Straßenecke Tunisstraße / Unter Sachsenhausen. Dieses breite Straßenstück der Tunisstraße wurde erst nach dem Krieg im Zuge der Errichtung der sog. Nord-Süd-Fahrt so breit durch die Häuserzeilen geschlagen, war also so am 6. März 1945 noch nicht in dieser Form existent.
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An dieser Straßenkreuzung richten wir unseren Blick zunächst nach links, die Straße Unter Sachsenhausen, geht nach der leichten Rechtskurve in die Gereonstraße über und danach in die Christopstraße. Es folgt dann nach Überquerung des Kaiser-Wilhelm-Rings die Gladbacher Straße. Über diese Straßen kamen die Truppen der Company 'E' damals auf ihrem Weg zu Dom und dort wurden viele Filmaufnahmen gemacht

Diese Tour wird dann noch einer eigenen weiteren Ausgabe eines Stadtrundgangs vorbehalten bleiben.

Schauen wir nun nach rechts, haben wir den Blick über die Straßen Unter Sachsenhausen (am Anfang) und An den Dominikanern (im weiteren Verlauf), links hinten steht dort das ehemalige Haus der Deutschen Arbeitsfront

In diesem Straßenbereich, dessen Originalbreite im übrigen noch erhalten ist, wurden einige weitere der verschiedenen Aufnahmen der vorrückenden US-Truppen gemacht. Insbesondere die Aufnahme des vor dem Haus der Deutschen Arbeitsfront schießenden Pershing

Gehen wir auf der rechten Straßenseite etwa 50 Meter weiter.
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Dort finden wir rechts ein Haus, aus dessen Eingang heraus seinerzeit der mit seinen MGs schießende Pershing von vorne gefilmt worden ist. Ein weiteres Gebäude aus der damaligen Zeit ist gleich gegenüber noch erhalten

20 Meter weiter gehend befindet sich rechts ein moderner Zweckbau der Deutschen Bank.
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An dieser Stelle befand sich früher das zerstörte Gebäude, vor dem auch die Aufnahmen der triumphierenden Pershing Besatzung gemacht worden sind

Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite befand sich 1945 das Postgebäude. In den alten Filmbildern vom 6. März 1945 sieht man vor diesem Gebäude einen deutschen Soldaten, der sich ergibt

Das Gebäude blieb auch nach dem Krieg erhalten, wurde aber Ende der 90er Jahre abgerissen und durch den modernen Bau einer Seniorenresidenz ersetzt.

Gehen wir ein Stück weiter bis zur Kreuzung Marzellenstraße / An den Dominikanern und schauen zum Haus auf der anderen Seite hinüber, dem damaligen Haus der Deutschen Arbeitsfront, welches heute unter anderem das Sozialgericht beherbergt.
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Aus den folgenden Fenstern wurden damals die bekannten Foto- bzw. Filmaufnahmen des getroffenen Panther gemacht

Bates und Rosenmann waren die seinerzeit die Szenerie filmenden Armee-Kameramänner, Himes ein Armeefotograf. Ein Foto wurde von einem unbekannten Fotografen gemacht und im NARA-Archiv aufbewahrt.

Beim Blick um die Straßenecke herum haben wir wieder die Aussicht auf die Örtlichkeit, an der damals der Panther Position bezogen hatte und dann vom Pershing abgeschossen wurde. Die sichtbaren zwei letzten Häuser auf der linken Straßenseite stehen auch heute noch dort

Blick heute


Blick damals, aus dem Haus der Deutschen Arbeitsfront heraus

Ende des Rundgangs.

 

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