Panzerduell Stadtrundgang - Druckversion
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Möglicherweise entsteht bei dem einen oder anderen Leser dieser Webseiten der Gedanke, den Ort des Geschehens einmal besuchen zu wollen und die einzelnen Stationen des Panzerduells zu besichtigen. Diese Seite soll eine kleine Unterstützung für diesen Besuch bieten. Hier habe ich eine kleine Stadttour erstellt, die die für den Ablauf des Panzerduells wichtigen Stationen besucht. Dauer dieser Stadttour etwa 1 Stunde. Zwei kleine Stadtpläne sollen dabei die Orientierung erleichtern. Am besten wird diese Seite zusammen mit den weiteren Panzerduell-Seiten ausgedruckt und dann mitgenommen. Druckdokumente sind am Ende dieser Seite verlinkt.
Heutiger Blick Richtung Hohenzollernbrücke
Gehen wir nun auf den Dom zu und nach den rechterhand liegenden Gebäudeteilen des Museums Ludwig direkt scharf nach rechts. Nach einer kurzen Strecke kommt eine Wendeltreppe, die wir hinunter gehen.
Unten angekommen sehen wir die Einmündungen der Trankgasse und der Johannisstraße, die unter den Bahngleisen als Unterführung verlaufen und sich mit der aus der Altstadt kommenden Straße Am Domhof verbinden. Die Situation damals
Durch den Tunnel des Domplatten-Überbaus zwischen Dom und Bahnhofsvorplatz kann man in westlicher Richtung die Trankgasse entlang bis zur Komödienstraße sehen. Dies war der - damals allerdings noch unverbaute - Blick des deutschen Panzerkommandanten, als er damals die vorrückenden Sherman Panzer der Company 'F' in der Komödienstraße sah. Aufgrund der Zerstörungen sah der Kommandant diese Sherman Panzer allerdings nur hinter den Schuttbergen auf der Straße.
Blick aus der Unterführung Richtung Komödienstraße
Gehen wir nun in diese Richtung entlang der Eisenbahnbauten zum Bahnhofsvorplatz und steigen wir dort links die Domtreppen zum Dom hinauf.
![]() Folgen wir zunächst dem Fußgängerstrom weiter nach rechts direkt am Dom entlang.
Am Nord-Turm des Doms schwenken wir nicht mit der Masse nach links um den Turm herum Richtung Fußgängerzone sondern gehen weiter geradeaus in den dort am Rande der Domplatte angelegten Ruhebereich mit Bäumen und Bänken, gehen bis hinten an die Begrenzung heran. Geradeaus liegt nun das Fremdenverkehrsamt. Schauen wir aber nach rechts.
![]() Gehen wir nun herunter zu dieser Straßenecke, schauen wir geradeaus in die Marzellenstraße. Am Ende des ersten Straßenabschnitts in die dortige Kreuzung hereinragend gut erkennbar das damalige Haus der Deutschen Arbeitsfront, aus dem Kameramann Bates die Aufnahmen vom Beschuß des Panther machte. In die Kreuzung davor wird später der Pershing fahren und von dort auf den Panther schießen. Der Blick geht nun nach links in die Komödienstraße, wo damals in ca. 130 Meter Entfernung der getroffene Sherman steht. 1945 war dieser Straßenzug nicht so breit wie heute und der Verlauf der Häuserfront auf der linken Seite war im mittleren bis hinteren Straßenverlauf viel weiter vorne, dort etwa entlang der Trennlinie der Parktaschen von der Straße. Die damalige Straßenmitte verlief in etwa entlang der heutigen Mittellinien-Fahrbahnmarkierung. Wenn wir nun also den Gehweg der Komödienstraße weiter Richtung Westen gehen, laufen wir bereits nach kurzer Zeit sozusagen im Inneren der damaligen Häuserzeile.
Nach etwa 120 Metern befindet sich auf der linken Seite zwischen den Häusern eine Treppe, die zur Straße Burgmauer hinauf führt.
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Den Durchgang zur Kirche auf der anderen Straßenseite gibt es immer noch, die Hausecke ist heute aber ebenfalls etwas zurückgesetzter, die Häuserfront lag damals in diesem Bereich noch ein paar Meter weiter vorne und ein kleines Stück weiter Richtung Dom. Und an dieser alten Hausecke stand der zweite Sherman aus dem berühmten Foto von Fred Ramage
Der Blick nach links in Richtung Westen zeigt einen sehr breiten Straßenbereich und eine große Kreuzung. Jenseits der großen Straßenkreuzung kommen zwei Straßen von Westen Richtung Dom an
Wechseln wir nun am nächsten Fußgängerüberweg die andere Seite der Komödienstraße.
Gehen wir nun zur Ecke Komödienstraße / Tunisstraße.
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Biegen wir nun um die Straßenecke und folgen ein Stück der Tunisstraße bis zur nächsten Straßenecke Tunisstraße / Unter Sachsenhausen. Dieses breite Straßenstück der Tunisstraße wurde erst nach dem Krieg im Zuge der Errichtung der sog. Nord-Süd-Fahrt so breit durch die Häuserzeilen geschlagen, war also so am 6. März 1945 noch nicht in dieser Form existent.
![]() Diese Tour wird dann noch einer eigenen weiteren Ausgabe eines Stadtrundgangs vorbehalten bleiben.
Schauen wir nun nach rechts, haben wir den Blick über die Straßen Unter Sachsenhausen (am Anfang) und An den Dominikanern (im weiteren Verlauf), links hinten steht dort das ehemalige Haus der Deutschen Arbeitsfront
In diesem Straßenbereich, dessen Originalbreite im übrigen noch erhalten ist, wurden einige weitere der verschiedenen Aufnahmen der vorrückenden US-Truppen gemacht. Insbesondere die Aufnahme des vor dem Haus der Deutschen Arbeitsfront schießenden Pershing
Gehen wir auf der rechten Straßenseite etwa 50 Meter weiter.
![]() ![]() 20 Meter weiter gehend befindet sich rechts ein moderner Zweckbau der Deutschen Bank.
Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite befand sich 1945 das Postgebäude. In den alten Filmbildern vom 6. März 1945 sieht man vor diesem Gebäude einen deutschen Soldaten, der sich ergibt Das Gebäude blieb auch nach dem Krieg erhalten, wurde aber Ende der 90er Jahre abgerissen und durch den modernen Bau einer Seniorenresidenz ersetzt. Gehen wir ein Stück weiter bis zur Kreuzung Marzellenstraße / An den Dominikanern und schauen zum Haus auf der anderen Seite hinüber, dem damaligen Haus der Deutschen Arbeitsfront, welches heute unter anderem das Sozialgericht beherbergt.
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Beim Blick um die Straßenecke herum haben wir wieder die Aussicht auf die Örtlichkeit, an der damals der Panther Position bezogen hatte und dann vom Pershing abgeschossen wurde
Ende des Rundgangs.
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