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FUNKTIONSWEISE DES CURSORS: 
Ein animierter Cursor wird wie ein Zeichentrickfilm hergestellt. Er besteht sozusagen aus der Aneinanderreihung von einzelnen Bildern, die zur Animation des Cursors führen. Damit der Cursor animiert ist, mußt Du also für jeden Bewegungsablauf eine entsprechende Anzahl von Bildern malen bzw. zeichnen. Diese einzelnen Bilder nennt man im Fachjargon übrigens "Frames".
Viele verschieden Frames ergeben dann also einen animierten Cursor. Umfangreich animierte Cursor können aus dutzenden von Frames bestehen. Je mehr Frames für einen Bewegungsablauf verwendet werden, umso flüssiger und weicher sieht die Animation des Cursors später aus.
 Sieht wie ein Zeichentrickfilm aus - Die IconForge-Frame-Übersicht
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Damit der fertige Cursor ständig animiert bleibt, werden die für den animierten
Cursor erstellten Frames immer in einer Endlosschleife abgespielt, nach dem Abspielen des letzten Frames der Animationssequenz wird wieder mit dem ersten Frame gestartet usw..
 Fertig!
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Bei der Erstellung eines animierten Cursors
muß also immer darauf geachtet, daß das letzte Frame der Animationssequenz so gezeichnet wird, daß es harmonisch zum ersten Frame der Animation überleiten kann.
Wird nur ein einziges Frame benutzt, handelt es sich um einen sogenannten statischen Cursor. Ein statischer Cursor wird normalerweise unter der Dateiendung *.cur abgespeichert, während animierte Cursor als *.ani-Dateien abgespeichert werden.
Wenn Du nun also für einen animierten Cursor ein erstes Frame mit dem gezeichneten Cursor erstellt hast, mußt Du die Zeichnung für den nächsten Frame einer Animationskette nicht komplett neu erstellen.
 Neues Frame hinzufügen
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Die meisten Cursor-Editoren haben eine Funktion, die beim Hinzufügen eines weiteren Frames zur Animationskette die Inhalte des vorherigen Frames gleich mit
übernimmt. Dann brauchst Du nur noch den Teil der Zeichnung zu verändern, der sich im Rahmen der Cursoranimation verändern soll. Wenn z.B. in einem sonst sich nicht verändernden Gesicht nur die Augen rollen sollen,
kopierst bzw. übernimmst Du das erste erstellte Frame mit dem Gesicht und änderst im zweiten Frame nur die Augenstellung. Dieses zweite Frame kannst Du dann wieder für das dritte Frame übernehmen und änderst dort wiederum
die Augenstellung. Dies kannst Du dann bei weiteren Frames immer wieder so wiederholen, bis Du das gewünschte Animationsziel erreicht hast.
Ein kleiner Hinweis für gleichförmige Animationen wie z.B. einem hin und her schauenden Auge: Du kannst sehr viele Frames gleich zweimal
 Du kannst viele Frames zweimal benutzen
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nutzen und so doppelte Arbeit ersparen. Wenn Du nämlich die Frames für den ersten Blick von rechts nach links gezeichnet hast, kannst Du alle Frames außer den beiden äußeren Augenpositionen auch für die andere Richtung benutzen. Du mußt die Frames halt nur in umgekehrter Reihenfolge hinter die erste Sequenz hängen. Im gezeigten Beispiel brauchst Du also nur 7 verschiedene Augenstellungen zu zeichnen und sparst Dir so die Erstellung von 5 weiteren Frames durch doppelte Verwendung.
 Frames-Liste AX-Cursors
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Die verschiedenen Frames eines Cursors werden in den meisten Editoren sehr übersichtlich aufgelistet und können nachträglich immer noch beliebig verändert oder an eine andere Position verschoben werden. Natürlich können auch bereits existierende Cursor aus dem Internet heruntergeladen werden und in einem Cursor-Editor geöffnet und bearbeitet werden. Das kann dann sinnvoll sein, wenn man einen fremden Cursor den eigenen Anforderungen anpassen möchte. Bei Veränderung zum auschließlichen Eigengebrauch ist das auch nicht weiter problematisch. Wenn man den veränderten Cursor aber anschließend auch an Dritte weitergeben möchte, sollte man aber prüfen, ob nicht gegen bestehende Copyrights verstoßen wird.
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